Manchmal kann Lohnarbeit doch tatsaechlich Spass machen. Ich war heute wieder Modell stehen und hatte einen sehr interessanten Abend. Mal abgesehen davon, dass ich wieder sehr viel spinnertes Zeug beobachten konnte, wie es seinen Weg durch meinen Kopf nimmt, gab es eine Reihe sehr huebscher Gedanken und Situationen zu beobachten. Zuerst habe ich fuer eine entspannte und persoenlich Atmosphaere gesorgt, indem ich Kreislaufprobleme bekam. Ich wurde kreidebleich und konnte mich gerade noch hinsetzen, bevor ich von selber umgefallen waere. Alle waren sehr ueberrascht und sehr nett und ich habe dann im Liegen weitergemacht. Vielleicht haette ich doch mehr essen sollen, aber an Tagen an denen ich sehr gestresst bin, kann sowas schon mal untergehen.
- Dafuer brate ich gerade alte Nudeln an Ketchup- Mmpf es schmeckt beschissen, aber ich muss trotzdem aufpassen nicht den Teller mitzuessen - Ich mache hier gerade die Sulei -
Zurueck zu den vergangenen Stunden. Was ist eigentlich Kunst, was ist schoen oder gut? Etwas, das andere Leute sehen, akzeptieren und bezahlen? Was ist mit einer besonderen Situation, die danach weg ist und nur als Erinnerung da ist. Wem gehoert eine Idee? Was ist, wenn ein anderer eine aehnliche Idee hat? Schadet es, die Einfaelle von anderen Leuten zu sehen, wenn man etwas neues finden will? Macht man dann mehr nach und hoert auf selber zu suchen? Oder koennen nicht auch Ideen zu anderen anstiften?
Eigentlich sollte man diese Form des gemeinsamen Arbeitens und Lernens auch fuer andere Sachen er- finden. In entspanner Atmosphaere gemeinsam alleine an einem Problem zu arbeiten, zu wissen, dass es keine Konkurrenz geben kann, dass viel mehr jeder einen eigenen Stil hat. Wo ein freundlicher Austausch, Ermunterung und Ermutigung zu finden ist. Wo alles nur schlechter wird, wenn es um die Wurst geht.
Also ein witziger Abend und ich war wirklich sehr hungrig und nervoes wegen morgen.