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The jelli life

November 29, 2005

Irgendwie

Filed under: TagundNacht

bin ich muede muede muede. Dieses Wochenende werde ich in ein paar Wochen nicht nachgeschlafen haben. Vielleicht ist es auch schon eine Vorform des Winterschlafes. All die ungelesenen Buecher, die unbearbeiteten Aufgaben, die ungeschriebenen Worte und was noch immer im Moment nur ein grosses Baeh von mir zu sehen bekommt.
Aber halt es gibt etwas , was ich auf dem Herzen habe. Einen Streit mit einer Mitbewohnerin. Den meisten von euch ist bestimmt sofort klar wer gemeint ist. Nu ja, es gab da eine kleine Eskalation. Was soll ich sagen, vielleicht mal ein bisschen ausholen.
Vor Ewigkeiten waren wir eigentlich ganz gut befreundet, dann trennten sich unsere Wege und Interessen, was sehr harmlos ausgedrueckt ist. Ich wuerde in den meisten politischen Fragen sicher mit ihr einer Meinung sein, es ist tatsaechlich voellig persoenlich. Ich bin natuerlich der Meinung, dass sie angefangen hat. Aber wie soll ich es anders sagen, ohne zu persoenlich zu werden, und ohne jemanden zu motivieren mich vom Gegenteil ueberzeugen zu wollen? Na egal. Wir haben im Zuge der allgemein gespannten Stimmung jedenfalls noch mal ein herzhaftes ‘Du kotzt mich an!’ ausgetauscht. Aber ich fuerchte, das ist nicht gerade gut gewesen. Ich meine - es ist so, wir kotzen uns an - aber man muss ja nicht immer alles sagen, was man denkt, zumal wenn man zusammen wohnt. Ach es ist schwierig, im Moment gehen wir uns aus dem Weg, na ja. Bloeder Mist ist das, aber ich habe auch eigentlich nicht mal Lust darueber nachzudenken.

November 26, 2005

Scheiss Zeit.

Filed under: Uncategorized, Miu

Ich weiss nicht so recht, mit welchen Worten ich beschreiben kann, was alles gerade schief laeuft. Unsere Katze wurde von dem Hund, der unter meiner Verantwortung steht umgebracht. Das war die Nacht von Donnerstag zu Freitag. Ich stand daneben und bin eine Weile mit einem ziemlichen Knall durch die Gegend gerannt. Am Freitag abend wurden wir das zweite Wochenende in Folge von 15 bis 20 Nazis/Nazi-Hools angegriffen. Diesmal waren sie allerdings ziemlich nuechtern und koordiniert. Wir leben jetzt sicher erst mal wieder mit vielen Diskussionen und Aengsten und Verbarrikadierungen unter einem Dach. Alles ist gerade ein bisschen wie aus Watte hier, so undurchdringlich surreal.

November 24, 2005

Oh oh!

Filed under: Miu

Die neue Katze hat inzwischen schon den inoffiziellen Namen Fauchi bekommen, weil es eben das ist, was man momentan von ihr mitbekommt. Wir wissen ja noch nicht einmal sicher ob sie eine Katze oder ein Kater ist, eben weil sie sich seit 3 Tagen unterm Sessel verbarrikadiert hat.Bisher gibt es noch keine gemeinsamen Ideen, wie wir eine Schmusekatze aus ihr machen koennen, sondern nur, wie immer, lauter verschiedene Meinungen, die dann auch gemacht werden. Mehr fuettern oder weniger, es wird schon von allein, weil das ist ja kein Dauerzustand fuer so ein Katzi, lieber in Ruhe lassen oder vielleicht nimmt sie jemand mit zu sich und wird sie Dauerbequatschen und was noch immer. Ich denke ja, sie soll sich an uns alle gewoehnen und nicht nur an einer Person haengen, irgendwann wird sie schon vorkommen und neugierig sein, und wenn wir das Futter ans andere Ende des Raumes verlegen muessen. Na immerhin gibt es lange und grosse Debatten ueber Katzenzaehmung hier. Damit seit ihr, liebe Exilmitbewohner, Kenner der Kotsche und sonstige Freunde jetzt ungefaehr im Bilde ueber die Lage. Also falls noch jemand Tipps beisteuern will, solange sie einigermassen plausibel klingen, werden wir sie sicher auch mal mitdiskutieren…
Ach ja eigentlich sollte sie ja, in guter Tradition, den Namen Matschka bekommen, aber s’wird wohl wirklich was anderes werden, wenn sie noch laenger das kleine Biest gibt. Ach, aber das Biest ist wirklich ganz allerliebst.

November 22, 2005

Die neue

Filed under: Miu

Katze ist da. Sie sitzt noch unterm Sessel und faucht. Na hoffentlich ist sie wirklich eine Katze, aber wenn nicht auch egal, dann halt Kater, weil suess ist sie… Wenn sie ein bisschen zahm geworden ist, dann erzaehl ich euch mehr.

November 20, 2005

Gestern

Filed under: Spass mit M

habe ich mich, wie an so vielen Samstagen mit Gerald getroffen und versprochen noch ein paar Bemerkungen zu unserem Gespraech an dieser Stelle zu hinterlassen. Bei dem Paradoxon ueber das wir vielleicht gestolpert sind, handelt es sich um das sogenannte Bertrandsche Paradoxon. Es ist ganz unten auf der Seite, vielleicht hat es ja wirklich was mit dem Dilemma gestern zu tun?

Dann wolte ich dir noch den schoenen Weg vom Chinesischen Restsatz zur Multiplikativitaet der Eulerschen Phi-Funktion kurz anreissen:
Zuerst haben wir also ein Kriterium fuer die Eindeutige Loesbarkeit eines Kongruenzgleichungssystems (Die Moduln sind relativ prim), das wir erst mal elementar (ausrechnen) beweisen. Daraus leiten wir einen sehr wichtigen Isomorphismus der Restklassen von m=n1*n2*…*nl (teilerfremd, wie in der Vorraussetzung zum C.R.)
R(m)< ->R(n1)xR(n2)x…xR(nl) her, das ist genau der den man manchmal auch zuerst beweist und daraus dann den Reststatz folgert..)
Nun wollen wir Phi(m) herausfinden und betrachten zuerst m=m1*m2 (teilerfremd).
Dafuer schaut man sich das Problem
x=a1(modm1)
x=a2(modm2)
an. Wenn wir jetzt a1 in R(m1) und a2 in R(m2) variieren lassen, wieviele solcher verschiedenen und eindeutigen x koennen wir bestimmen? Mit dem Chinesischen Restsatz genau eins fuer jedes Paar (a1,a2). Und es sind (nach Definition von m1,m2 genau die x die teilerfremd zu m sind). Also brauchen wir, um die Anzahl aller zu m teilerfremden Zahlen zu kennen, nur die Menge der Paare (a1,a2) zu bestimmen. Wieviele Elemente sind in den jeweiligen Restklassen? Genau Phi(m1) bzw. Phi(m2)!
Damit folgt: Phi(m)=Phi(m1)*Phi(m2). Das kann jetzt bis zur Zerlegeung in Primzahlpotenzen iteriert werden (na gut den pathologischen Fall Phi(1) zeigt man schnell so).
Also ist er nicht schoen und motiviert zu schoenem, dieser Chinesische Restsatz? Ja das ist rethorisch.

November 18, 2005

Noch was

Filed under: Schuhe

Solange ich noch diese Girlies rumlaufen sehe, die ihre Jacke zu kurz (ueber den Nieren) und ihre Hose zu knapp (unter der Stelle wo der Arsch anfaengt!) kaufen und oeffentlich tragen, ist es noch nicht kalt genug.

Aber vielleicht sage ich das auch nur, weil ich mich heute dabei ertappt habe, dieser wirklich sehr unschoenen Frau minutenlang fassungslos auf den Arsch gestarrt zu haben. Das ist wirklich peinlich, denn sie war ausgesprochen haesslich. Aber es bleibt ja unter uns, ne.

Als ich gerade

Filed under: Uncategorized

mit schreiben fertig war, gab es einen witzigen Fehler bei Blogsome. Meine Seite war kurz eine merkwuerdige Mischung aus meiner und ihrer. Es sah wirklich lustig und bunt aus, but hey her blog is nice..

Fernsehen

Filed under: Life+Style

ist ja bekanntlich nicht gerade eine meiner Lieblingsbeschaeftigungen, man koennte auch sagen, dass die Zeit die ich vor so einem Geraet verbringe so gegen 0 geht. Ganz anders sieht es da mit dem von mir sehr geschaetzten und mit vielen freundlichen Namen bedachten Computer aus. Fernsehen ist so ein Unglueck, weil da irgendwer ein Programm zusammengebaut hat, das fast immer wenn ich mich mal vor so ein Geraet setze das falsche zu sein scheint. Warum erzzaehle ich euch das? Ganz einfach, einer der weingen Gruende vielleicht doch mal fernzusehen waeren ja Nachrichten. So mit bunt und Bild und allem. Leider ist es mir immer viel zu aufwendig erschienen zu einer festgesetzten Zeit, und auch noch puenktlich!!!, vor so einem Geraet zu erscheinen und mir meine Portion Information abzuholen. Zum Glueck hatten die Leute von der Tagesschau jetzt endlich auch die gute Idee einen Video-Podcast einzurichten. Jo und seitdem sehe ich fern. Wann und wo es mir passt schaue ich jetzt Nachrichten, na ja so gut ist es auch nicht, aber ein bisschen neu. Immerhin.

November 16, 2005

Ein neuer

Filed under: Spass mit M

aber inzwischen schon ziemlich guter Freund hat mir ein tolles Buch von Ebbinghaus empfohlen, und ich werde sicher jede naechste freie Minute mit ihm (dem Buch selbstverstaendlich) verbringen. Alles andere Neue ist nicht halb so spannend.

November 14, 2005

Es ist

Filed under: Life+Style

einfach zu viel los. Manchmal geschehen so viele Dinge auf einmal, dass ich nicht mal dazu komme sie selber zu reflektieren und schon gar nicht euch zu erzaehlen. Das sind so Aneinanderreihungen von Stunden, an denen immer irgendwas los ist, an jeder Ecke etwas spannendes lauert. Ein Gespraech, ein neues Thema, etwas tolles was es zu lernen gilt. Dabei sind die Tage gerade so kurz wie sie mir vorkommen. Aber das ist das traurige Los einer Zuhoererrolle. Wenn das Leben fuer mich zu spannend und neu ist, gibt es fuer euch nichts zu lesen.
Leider dauert das meistens nicht sehr lange und die Tage an denen man hofft sich endlich einmal wieder herzhaft zu langweilen sind doch eher in der Minderheit.