Der letzte Tag
im Jahr ist immer so ein bisschen sentimental. Vor allem, wenn man so ein verruecktes und chaotisches Jahr hinter sich hat wie ich. Ok, ausserdem bin ich uebermuedet. Es ist aber auch viel passiert. Im vergangenen Winter war ich ziemlich na ja ungluecklich trifft es am meisten. Dann habe ich eine Weile gebraucht mich davon zu erholen, was mir dann im Fruehling auch gelungen ist. Dann gab’s Pruefungen. Oh je, das hat mich ziemlich gestresst. Irgendwie habe ich immer das Gefuehl besser sein zu muessen, ohne zu wissen in welchem Verhaeltnis ich dieses ‘besser’ sehe oder worauf ich es beziehe. Aber nachdem ich mich davon erholt hatte (also nach den Pruefungen), musste ich feststellen, dass das alles auch ziemlich langweiliger Durchschnittsdepressionskram ist und mich in eine schwer erklaerbare gute - Laune - Stimmung fallen lassen. Die ging dann auch vorbei und im Moment bin ich ein bisschen fauler als ich es vorhatte, aber ganz gluecklich in meinem Leben. Ausserdem sind ja auch noch ein paar Tage Ferien, in denen ich noch viel arbeiten und nachdenken kann.
Ich bin, wie oft, gerade ein bisschen in Eile. Wir wollen noch rausgehen und dann kiloweise Kaese essen. Ich wollte auch nur das Jahr nicht ohne einen letzten (vielleicht etwas sentimentalen) Eintrag beenden, in dem ich auch allen, die das letzte Jahr ueber mit mir diskutiert, mir zugehoert und mir ihre Probleme erzaehlt haben, danke sage. Ich moechte wirklich niemanden von euch in meinem Leben vermissen.
Jo schnief und jetzt mal los weg hier.
