Vor einer Weile
habe ich in einen Aufsatz von Umberto Eco etwas ueber das Gedicht ‘The Raven’ von Edgar Allan Poe gelesen. Unter anderem meinte Eco, daß Poe die Qualitaet seiner Werke auch daran gemessen hat, daß man sie in einem Zug lesen kann. Also habe ich mir das Gedicht ausgedruckt und es mit auf meine morgendliche S-Bahn Fahrt genommen. Die dauert ueber eine Halbe Stunde, also habe ich es immerhin doch noch geschafft, das Gedicht hintereinanderweg zu lesen. Als ich vor kurzem wieder einmal Sbahn gefahren bin ist mir dann endlich aufgefallen, daß es nicht Sinn der Sache war, sich so frueh am Morgen ein so emotionales Werk in einer stressigen Situation zu geben. Ich muss auch sagen, ich war den ganzen Tag ziemlich durcheinander und verwirrt.
Ich erwischte mich staendig dabei DWorte wie
And the raven, never flitting, still is sitting, still is sitting
On the pallid bust of Pallas just above my chamber door;
And his eyes have all the seeming of a demon’s that is dreaming,
And the lamp-light o’er him streaming throws his shadow on the floor;
And my soul from out that shadow that lies floating on the floor
Shall be lifted - nevermore!
erstaunt vor mich hin zu murmeln.