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The jelli life

February 25, 2006

My body’s my body is mine.

Heute moechte ich einmal genauer sagen, was mich an Barb Wire

so fasziniert.
Sie bricht die Regeln, sie ist nicht nett, nicht schoen, man moechte sie nicht anfassen, ihr lieber nicht zu nahe kommen. Sie fasziniert.
Sie ist ein Cyborg:

Kuenstlich: Haare, Finger, Busen, Po, Bauch Beine alles in Form trainiert - umoperiert. Man kann vielleicht kritisieren in welche Art Cyborg sie sich verwandelt hat, aber sie bleibt eine Pionierin. Vielleicht waeren ja Technik in den Armen

und Roentgenaugen

genreentsprechender gewesen, aber eigentlich auch nur eine klassische Umformung. Ok alles klassisch: Riesenbrueste? Bestenfalls Comic - Cyborg. Unaesthetisch - nur weil unnatuerlich. Selbstgebaut. So haesslich wie es ein dritter Arm waere. Vielleicht waere der mir praktischer vorgekommen, aber man kommt mit zweien doch ganz gut hin.

see What is a cyborg
Und last but not least der Ort an dem nicht vorbeikommt, wenn man sich (aus technischer wie auch theoretischer Sicht, manchmal sowieso schwer zu trennen) mit dem Thema Cyborg beschaeftigt:Donna Haraway.

February 24, 2006

On the way

Waehrend ich ueber den 8. Maerz und Sexismus nachdenke moechte ich euch von Cindy Sherman erzaehlen, deren Fotografien mich sehr beeindruckt haben. Sie hat mit ihren Bildern unter anderem eine Form der Genderkritik gefunden, die lebendig, kritisch und analytisch ist und zugleich aufregt und veraendert. Sie schafft es irgendwie mehrdimensional etwas sehr klar und komprimiert zu formulieren.

February 23, 2006

BAS

heisst eine neue Kampagne von BloggerInnen. Ich bin ja in letzter Zeit ein bisschen blogfaul, aber die Idee an einem Tag so virtuell gegen Sexismus zu demonstrieren finde ich nicht schlecht.
Eher stoert mich persoenlich ja diese Frauentagskiste, als dass es ein bisschen Pop ist.
In diesem Sinne:

Are you a boy or a girl? No.

February 20, 2006

Exploring THE CITY: Part IV

Filed under: Life+Style

Eigentlich war ja gestern ein Museumsbesuch geplant, aber der Wochenendandrang in der Melancholie-Ausstellung hat uns gleich rueckwaerts wieder rausgespuelt. Die Leute dort waren schon sehr seltsam und sicher haben sie dasselbe von uns gedacht. Das Gefuehl irgendwo falsch zu sein war unangenehm - die richtig tragische Stimmung wollte sich nicht einstellen.
Also haben wir den Tiergarten besucht und uns die Goldelse angesehen. Danach sind wir an einem sehr interessanten Mahnmal vorbeigekommen.

Es war das einzige Mahnmal fuer sowjetische Soldaten, das nicht in der SBZ stand und hat auch allgemein eine sehr Geschichte. Einmal wurde dort einmal ein ehrenwachender Soldat von einem Neonazi angeschossen, was fuer groesseres Aufsehen in der damaligen Presse sorgte.
Beim Weiterfahren haben wir dann das Bundeskanzleramt, welches ein sehr modernes (und gut bewachtes) Gebaeude ist, entdeckt und ein bisschen an der Spree rumgebummelt. Danach waren wir zu (Dunkin-) Donuts und Nobelpralinen (Cacao-Creme-Physalis unglaublich!) mit Prosecco verabredet. Nachts gab es dann noch einen sehr schoenen Spaziergang auf der Museumsinsel und eine lange Fahrradfahrt zurueck.

February 18, 2006

Exploring THE CITY: Part III

Filed under: Life+Style

Heute haben wir uns Treptow-Koepenick naeher angesehen. Nicht aus Interesse an der Gegend (Ich glaube nicht, dass das ein Teil von BigB ist, den ich kennen moechte), sondern um gegen den dortigen Abschiebeknast mitzudemonstrieren. zahai hat schon ausfuehrlich darueber berichtet.

Exploring THE CITY: Part II && exploring Paula

Filed under: Life+Style

Eigentlich wollten wir ja nach XBerg, aber irgendwie hat sich alles geaendert und wir hatten dann auch keine Lust so weit zu fahren, also suchten wir uns Tempelhof als neues Ziel.
Ein bisschen komisch ist es schon, sich in einer Stadt, die so voller interessanter Dinge ist, fuer komische Nazi-Architektur zu interessieren. Es war dann auch entsprechend gruselig nachts durch den fast leeren Flughafen zu laufen. Das Gebaeude an sich ist wirklich von der Idee einer Welthauptstadt Germania gepraegt, das weiss man lange bevor es einem die lustigen kleinen Informationskaertchen verraten. Eigentlich haben wir uns ja eher spontan fuer die Besichtigung dieses Gebaeudes entschieden, so dass ich diesen Artikel erst danach gelesen habe. Vielleicht haette ich mir sonst ein Paar Ecken mit etwas anderen Augen angesehen. So schnell werde ich allerdings nicht mehr dorthin kommen.

Dann habe ich mich noch eine bisschen mit der Paula (der FreeBSD Rechner, fuer alle die sie nicht kennen) beschaeftigt. Wir haben ein Systemupdate gestartet. Diese Ports-Sache ist wirklich nett. Ausserdem habe ich dabei selbst mehrere Wege gefunden nach Programmen, auch nur anhand deren Beschreibung zu suchen. Zum Beispiel whereis und make search. Die haben sich mir quasi aufgedraengelt, als ich etwas ganz anderes gesucht habe.
Die Sache mit dem Update:
Ich habe ja gleich bei der Installation mit sysinstall zugeschlagen und die Ports mitgenommen. Es hat glatt ein paar Tage und howtos gedauert, bis ich darauf gekommen bin, woher man dann ein aktuelles System bekommt. Es scheint da anscheinend unheimlich viele Wege zu geben, deren Vor- und Nachteile sich mir bisher noch nicht erschliessen. Also ausprobieren. Um die Ports-Sammlung zu aktualisieren habe ich mich erst mal fuer cvsup entschieden, danach hat pkgdb mit der Option -F zumindest behauptet einige Reparaturen vorgenommen zu haben. Fuer die Ports selber war dann portsupgrade die Wahl des ersten Versuchs. Wobei ich das erst mal mit sudo gestartet habe, bin mir aber unsicher mit welchen Rechten man seine Programme verwaltet und welche Konsequenzen das hat. Na mal schauen.
Oh weh, das ist ja viel mehr exploring Paula geworden als es sollte. Na ja so ist das halt.

Krasse Scheisse!

Filed under: Aber Hallo!

Da fehlen mir glatt die Worte, da kann man auch nichts mehr sagen. In Italiens obersten Gerichtsbarkeiten herrschen finstere Ansichten darueber, was sexuelle Belaestigung und Vergewaltigung ist.
Eigentlich neige ich ja eher dazu, zu hoffen, dass sich diese ganze Frauensache jetzt irgendwann mal gegessen hat und wir langsam anfangen koennen, darauf aufzubauen und nach eigenen Kategorien zu leben. Solches Urteile in einem Land, in dem Selbstbestimmung ueber den eigenen Koerper und feministischer Kampf keine Fremdwoerter sind, dass mitten im diebezueglich fuer einigermassen zuvilisiert befundenen Europa liegt, lassen einen dann doch wieder finster ernuechtern.
Heilige Scheisse!
Mist mir faellt anscheinend auch echt nichts eine, ausser Scheisse zu sagen.

February 17, 2006

Freitag hiess bisher noch kein Post hiess bisher….

Filed under: TagundNacht

Heute haben wir lange und viel gefruehstueckt und mal wieder Zeit mit den verschiedenen Rechnern verbracht. Also habe ich mich an die grosse Paula gesetzt und ein bisschen mit dem FreeBSD beschaeftigt. Seitdem Astro mir geraten hat, mal den Arbeitsspeicher zu testen (und das Miststueck dann auch tatsaechlich kaputt war) geht auch alles viel einfacher…
Ein grosses Danke nochmal, ne.
Ton war ein kleines Problem - das war nicht selbsterklaerend aber dafuer gut dokumentiert. Allerdings ist mir heute die erste Endlosschleife beim compilieren ueber den Bildschirm gelaufen. Ich habe mich irgendwie an aterm gewoehnt und es auch in den Ports gefunden, also eigentlich kein Ding. Dann habe ich gewartet und gewartet und.. Gimp war inzwischen fertig, Gajim auch, dann das Fruehstueck.. irgendwann lesen wir, also zahai und ich, das alles mal genauer und muessen feststellen, dass seit Stunden immer dieselbe Schleife laeuft. Anyway, muss man mal gesehen haben. Dann habe ich die Tastatur noch nicht richtig konfiguriert. Sie ist immer noch amerikanisch, vermute ich mal. Da ich aber sonst mit einer britischen Tastatur arbeite, bin ich mir sowieso nicht sicher, welche ich jetzt einstellen will, also why not amerikanisch lassen? Dann hatte ich das zweifelhafte Vergnuegen Psi ohne die gentoo-extras kennenzulernen und das war ein guter Zeitpunkt sich mal Gajim anzusehen. Ist auch ganz huebsch. Da hier doch die meisten Sachen irgendwo anders als da, wo ich sie suche, liegen, habe ich endlich auch locate zu schaetzen gelernt. Kennt noch jemand Moeglichkeiten im Dateisystem nach den verschiedenen Dingen (Dateien, Programme,..) gezielt zu suchen? Dann immer her mit den Links, oder persoenlich vorsprechen. Andererseits habe ich sowieso langsam das Gefuehl, dass sich eigentlich alles unter /usr/local befindet - tststs.
Ausserdem haben wir noch toll mit Fimo gebastelt, wobei eindeutig die talentiertere von uns beiden ist. Jetzt haben wir mal ein bisschen Reallife beschlossen und werden wahrscheinlich gleich nach XBerg fahren.

Edit: Nochmal zu der Endlosschleife, ehe das wieder falsch rueberkommt und noch jemand anfaengt aterm doof zu finden, das war kein FreeBSD Fehler, sondern eher fehlerhafte Bedienung. Aterm laeuft und erfeut mich..

February 16, 2006

Neues Layout

Filed under: Uncategorized

Nichts ausser funktional. Benutzt Feedreader sag’ ich da nur.

Edit: Wird doch immer besser na oder eher immer bunter ;-) .

Exploring THE CITY: Part I

Filed under: Life+Style

Heute haben wir, voellig uebermuedet, einen Ausflugs- und Kultur-Tag beschlossen. Also hieß es rauf auf die Raeder und nach Mitte.

Wegen dem morbiden Charme und weil es sich gerade am Wegesrand materialisierte, startete unsere Erkundungsrunde am SonyCenter.

Es glitzerte und strahlte und zeigte uns einen Werbefilm ueber Sonyhunde und einen ueber die Hildegard Knef Ausstellung. Eigentlich war nur spannend, dass es bald das SonyCenter ohne Sony ist und ausserdem war es ein guter Platz, um einen Blick auf die Karte zu werfen und das naechste Reiseziel auszumachen.

Das haben wir dann auch im Holocaustmahnmal gefunden, welches wir beide noch nicht gesehen hatten. Erst wirkte es eher merkwuerdig auf mich, ein bisschen zu froehlich und leicht. Dann sind wir aber doch noch in die Ausstellung gegangen und das war eine wirklich gute Idee. Unten sieht man auf einer Art Verlaengerung der Stelen viele Informationen darueber woher die Menschen, die ermordet wurden, kamen und wo es Vernichtungsstaetten gab. Dazwischen wurden immer wieder Geschichten einzelner Personen bzw. Familien aufgegriffen, die diesen Weg gegangen sind und meist nicht ueberlebt haben. Danach sieht man dieselben Stelen dann schon mit etwas anderen Augen von oben wieder. Also ich kann einen Besuch nur empfehlen.

Leider war es ein bisschen kalt dort, obwohl die Luft schon etwas muffig roch, jedenfalls brauchten wir erst mal eine Pause und besuchten eine Freundin im Mitte.

Auf dem Rueckweg wollte ich unbedingt noch einen Blick auf das Beisheim Center werfen,

dass am Inge Beisheim Platz steht.

Merkwuerdigerweise gibt es nur diese seltsamen Tafeln und keine ‘offiziellen’, weißen Schilder mit diesem Namen. Dafuer sieht der darauf befindliche Brunnen, der (warumauchimmer) irgendwas mit Phoenix heisst, sehr spektakulaer aus:

Zu Beisheim selber, und warum ich unbedingt dieses olle Gebaeude sehen wollte, findet Mensch bei der ahsg ausfuehrliche Informationen.