Exploring THE CITY: Part I
Heute haben wir, voellig uebermuedet, einen Ausflugs- und Kultur-Tag beschlossen. Also hieß es rauf auf die Raeder und nach Mitte.
Wegen dem morbiden Charme und weil es sich gerade am Wegesrand materialisierte, startete unsere Erkundungsrunde am SonyCenter.

Es glitzerte und strahlte und zeigte uns einen Werbefilm ueber Sonyhunde und einen ueber die Hildegard Knef Ausstellung. Eigentlich war nur spannend, dass es bald das SonyCenter ohne Sony ist und ausserdem war es ein guter Platz, um einen Blick auf die Karte zu werfen und das naechste Reiseziel auszumachen.
Das haben wir dann auch im Holocaustmahnmal gefunden, welches wir beide noch nicht gesehen hatten. Erst wirkte es eher merkwuerdig auf mich, ein bisschen zu froehlich und leicht. Dann sind wir aber doch noch in die Ausstellung gegangen und das war eine wirklich gute Idee. Unten sieht man auf einer Art Verlaengerung der Stelen viele Informationen darueber woher die Menschen, die ermordet wurden, kamen und wo es Vernichtungsstaetten gab. Dazwischen wurden immer wieder Geschichten einzelner Personen bzw. Familien aufgegriffen, die diesen Weg gegangen sind und meist nicht ueberlebt haben. Danach sieht man dieselben Stelen dann schon mit etwas anderen Augen von oben wieder. Also ich kann einen Besuch nur empfehlen.
Leider war es ein bisschen kalt dort, obwohl die Luft schon etwas muffig roch, jedenfalls brauchten wir erst mal eine Pause und besuchten eine Freundin im Mitte.
Auf dem Rueckweg wollte ich unbedingt noch einen Blick auf das Beisheim Center werfen,

dass am Inge Beisheim Platz steht.

Merkwuerdigerweise gibt es nur diese seltsamen Tafeln und keine ‘offiziellen’, weißen Schilder mit diesem Namen. Dafuer sieht der darauf befindliche Brunnen, der (warumauchimmer) irgendwas mit Phoenix heisst, sehr spektakulaer aus:

Zu Beisheim selber, und warum ich unbedingt dieses olle Gebaeude sehen wollte, findet Mensch bei der ahsg ausfuehrliche Informationen.
die stadtentdeckungstour
die wir heute gemacht haben, wird von jelli ausführlich ausgeführt.
das holocaust-mahnmal lohnt sich wirklich nur mit dem besuch der info-ausstellung,die in der tat sehr beeindruckend ist,allein was von der wirkung her geschaffen wurde durch lichtve…
Trackback by im allgemeinen eher ungut — February 16, 2006 @ 8:12 pm