Eigentlich essen wir ja selten alle gemeinsam und eigentlich gibt es ums Essen auch immer mal wieder Uneinigkeiten, aber bei einem sind sich fast alle einig und das sind die Kaninchen die uns der Vater von M. von Zeit zu Zeit mitgibt. Die leben so gluecklich auf dem Dorf, bis sie dann eines Tagen in irgendeiner Pfanne landen. Inzwischen sind wir auch echte Profis bei der Zubereitung. Wie es sich bei Dingen die sich einmal jedes halbe Jahr wiederholen so ergibt, diskutieren wir auch bei jeden Nuffi wieder einige Dinge - natuerlich meine ich da nicht nur die Zubereitung. Ich bin ja eine grosse Verfechterin davon, dass man Tieren die man isst mal in die Augen geschaut haben sollte oder zumindest sicher sein sollte, dass das mal jemand getan hat. Es gibt natuerlich auch Gegner dieses Standpunktes, die ich der Hoeflichkeit halber hier auch erwaehnen moechte, die den anonymen industrieellen Produktionsweg bevorzugen. Diesmal habe ich dem Kaninchen vor seinem Ableben (in Abwesenheit, aber vor seinem Tod) einen Namen gegeben. Es hiess Mucki. Eigentlich haette ich ja gern auch mal ein Bild des Tieres gesehen, aber dieser Wunsch konnte mir leider bisher nicht erfuellt werden. Da wir die - solltest du es unengenehm finden es zu kennen, wenn du es isst - Diskussion jetzt aber schon oefter gefuehrt haben darf ich mich beim naechsten Kaninchen, so ungefaehr an Weihnachten, durchsetzen. Diesmal habe ich schon, zur Einstimmung, ein Bild von Mucki gemalt und es mit an den Tisch gesetzt.
Mit dem Weihnachtskaninchen dagegen sieht die Sache ganz anders aus. Ich bekomme nicht nur ein Bild, nein wir koennen uns eins aussuchen. Sie wurden alle nett zu einem Fotoshooting zusammengesetzt und fuer alle, die gerne mit auswaehlen moechten, hier die Kandidaten: