Seit heute
bin ich stolze Inhaberin einer Aufenthaltsgenehmigung fuer das naechste halbe Jahr in Norwegen. Dafuer musste ich nur eine Nummer ziehen, eine Stunde anstehen, 3 Zettel ausfuellen, 5 Dinge (Plastikkarten und Formulare) vorweisen und ein Passfoto abgeben. War gar nicht so schwierig wie ich dachte. Wenn man laenger als ein halbes Jahr bleibt wird es komplizierter - Mehr Formulare, mehr Zettel und mehr Fotos.
Alles in allem geht der Dank fuer den besten Tipp an meine Kommilitonin K. Sie riet mir:
Steck alles was irgendwie wichtig aussieht in einen grossen Umschlag und wirf noch ein paar Passbilder hinterher. Steck dann noch ein paar Klarsichfolien rein, um ein bisschen zu ordnen und nimm alles immer mit.
Heute beim Amt zur Verteilung diverser Aufenthaltsgenehmigungen wollten die dann wirklich ein eigenes Passbil zum Dabehalten und meinen Mietvertrag sehen. Und ich konnte das, trotz dass ich mit beidem nie gerechnet haette, aus dem Aermel bzw dem Umschlag ziehen. Ich habe mit einem gewaltigen Zettelchaos einen großen Eindruck hinterlassen, musste mich dafuer aber auch nur 2 mal anstellen (Formular holen - ausfuellen - abgeben).
Die Sonne macht ein komisches Ballet hier: Hoch, runter, rueber und wieder runter.. Es muss irgendwie eine Regelmaeßigkeit darin geben, denn immerhin war sie bis jetzt immer puenktlich kurz vor Mitternacht neben dem großen Huegel dabei unter zu gehen. Leider gibt es so einen komischen Muskel an meinem Bein der scheinbar fuer Huegel rauf und Huegel runter zustaendig ist und inzwischen etwas weh tut, sonst wuerde ich bestimmt nur noch auf irgendwelchen Anhoehen hier zu treffen sein. Solange es hell ist und das Wetter so toll -ach den Sommer in Norwegen kann ich empfehlen!
Der Kaffee ist gut und die Menschen studiere ich noch.