angekommen
Kaeschen hat es ja schon geschrieben, wir sind angekommen. Wir haben gerade mal 52 Stunden gebraucht, um hierher zu trampen. Die Reise war sehr seltsam, anstrengend und aufregend und wir mussten uns nochmal mindestens 52 Stunden davon erholen. Ich erzaehle spaeter mal ein paar Geschichten davon.
Oh in Istanbul anzukommen fuehlt sich langsam schon ein bisschen wie nach Hause kommen an. Wir haben erst mal viele Freunde getroffen, Geschichten ausgetauscht, Tee getrunken und Kram gemanagt.
Zum Beispiel waren wir beim Vermieter Hallo sagen. Da wurde erst mal Tee getrunken und ueber Stadtpolitik (Im Viertel wird viel saniert und die Polizeipraesenz wird immer groesser.. Was wollen die hier?), Politik im allgemeinen (Er hat 4 oder 5 Jahre in Amsterdam gelebt), Geschaeft (Das Klamottenbusiness verlagert sich immer weiter nach Osten, schlecht fuer kleinere Haendler) und Leben (Er arbeitet um die Ecke und das Viertel ist klein) diskutiert. Dann haben wir der kuschligsten Kedi der Welt einen Riesenfischkopf besorgt, den sie nun den dritten Tag in Folge zerlegt. Heute werden wir wohl den Rest wegwerfen muessen.
Ich kenne inzwischen mehr tuerkische als norwegische Woerter und manchmal verstehe ich sogar schon einen kleinen Teil von dem, was Leute so erzaehlen.
Jetzt gehe ich erst mal tolle Sachen erleben.