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The jelli life

April 20, 2007

komische Rechnung

Filed under: Life+Style

Heute an der Uni, zwischen Studenten und Integralen ein Gespraech mit Z.
Schon vor 2 Wochen hat sie mir, zwischen çay und Arbeit, mitgeteilt, dass sie abnehmen will und zu diesem Zweck einen Pilateskurs besuchen wird. Heute hat sie mir das traurige Ergebnis dieser Bemuehungen stolz praesentiert: 2 Kilo weniger in 2 Wochen. Ich begann meine Besorgnis ueber die einhergehende Diaet zu aeussern und wir kamen dadurch irgendwie ins Gespraech ueber Kalorienverbrauch.
Me: Bein Nachdenken und studieren verbrennt man doch eine Menge Energie, also ich bekomme davon immer Riesenhunger.
Z: Ja, das stimmt! Ich habe angefangen ein bisschen zu recherchieren in welchem Essen sich wieviele Kalorien befinden und wie man sie bei den verschiedenen Sportarten wieder los wird. Aber ich habe noch keine Tabelle ueber den Zusammenhang von Denksport und Energieverbrauch gefunden.
Me: Ich denke ja, dass man bei Funktionalanalysis die meisten Kalorien verbraucht.
Z: Fuer Klausuren brauche ich mehr Energie als bei Vorlesungen.
Me: Das kommt doch auf die Vorlesung an.
Z: Diplomarbeit ist nicht so gut, da sitzt man so viel rum.
Me: Vielleicht solltest du wirklich lieber eine schwierige Vorlesung besuchen, als Pilates zu machen.

Bei der weiteren Diskussion und Rechnung ueber den Kalorienverbrauch der verschiedenen mathematischen Teildisziplinen schauten uns dann immer mehr Buerokollegen komisch an, so haben sie das bestimmt noch nicht vorgerechnet bekommen. Ich habe so halb versprochen, mir diesen Jogaaehnlichen Sport mal mit anzusehen, aber eigentlich hoffe ich, dass sie bald zu viel Zucker im Tee und gutem Essen zurueckkehren wird.

April 19, 2007

Eleganz

Filed under: Life+Style, Hundeleben

Wenn ich schon mal bei Bildern bin:
Morgens, mit Vorliebe der Tagen wo Mensch wirklich besonders muede und verpeilt ist, kommt en tatlı kedi gerne mit irgendwelchem Gemuese ins Bett und fordert bespaßt zu werden. Dann ist es guenstig das Spielzeug in den Wandschrank zu werfen, und ihr dann dabei zuzusehen wie sie mauzend den Schrank ausraeumt, um ihren biber wiederzufinden. Aber das waere ja keine erwaehnenswerte Begebenheit, wenn sie nicht regelmaessig damit enden wuerde dass moi dann doch murrend aus dem Bett und in denselben Schrank klettert, wenn die Katze es nicht schafft und dann stinkig wird.
Dabei musste es dann natuerlich irgendwann zu einem Vergleich kommen, wer denn im Schrank die bessere Figur macht:

Jelena und die Katze im Schrank

Das Kunststueck wurde inzwischen mehreren Leuten praesentiert und nur boese Zungen sprechen der Katze mehr Eleganz zu. Besonders beim Abgang gewinne ganz klar ich!

Tuerschloss

Filed under: Life+Style

Vor ein paar Tagen ging die Tuer zur Wohnung nicht mehr zu, weil der Schnapper nicht mehr so recht wollte. Nach einem kurzen Check der anderen in der Wohnung befindlichen Tuerschloesser, dem Tuerschlossmarkt und der finanziellen Lage war schnell klar: Das Ding muss wieder funktionieren. Also erst mal einen passenden Schraubenzieher besorgen und aufschrauben.
Zuerst sprangen ein paar Federn und andere Einzelteile in alle Richtungen davon, was dann auch noch die Katze auf den Plan gebracht hat. Insgesamt ist der Mechanismus aber nicht besonders kompliziert und gerade deswegen sehr spannend. Nachdem ein bisschen Rost raus und Oel reingewandert war und alle Teile wieder an ihrem Platz saßen, schnappte auch wieder alles.

Tuerschloss

Das einzig komplizierte war der Einbau, weil die Hoehe des Loches in der Tuer nicht wirklich zu der des Gegenstueckes in der Wand gepasst hat. Der Usta hatte das damals geloest, indem er das Schloss mit den Schrauben um einige Milimeter nach oben angezogen hat. Aber bis wir herausgefunden hatten aus welchem Grund die Schrauben so schief und fest da drin waren, sind noch eine Menge Nerv und Muskelkater angefallen.
Immerhin war es eine gute Gelegenheit mal wieder mit den Nachbarn von oben zu kommunizieren, die alle Weile mal vorbeikamen, um sich nach dem Stand des Fortschritts zu erkundigen und anzubieten einen Usta anzurufen.

April 10, 2007

Hatay II

Filed under: Life+Style

sakızağacı hat ja schon angefangen, ein wenig von unserem Urlaub zu erzaehlen.

Hatay

Kurz vor Dörtyol haben wir zum ersten Mal draußen in der Sonne Kaffee getrunken, bevor wir dann die Autobahn verließen. Da hat uns erst mal die oertliche Polizei aufgelesen und mit zur Wache genommen, weil sie es nicht gut fanden, wenn wir so in der Gegend rumlaufen ohne ordentlich gefruehstueckt zu haben. Die Wache war sehr witzig. Alle liefen in Freizeitjogginghosen rum und im hinteren Teil des Raumes standen Sofas mit Blick auf einen großen Fernseher der lustige Militaerkriegsfilme mit im Sumpf rumkrabbelnden Soldaten abspielte. Vorne waren mehrere Fruehstueckstische gedeckt und wir wurden mit an einen davon gesetzt. Es war dann auch einigermassen schwierig, dort wieder los zu kommen.
Eigentlich sind wir ja in diese Gegend gefahren, weil uns von sehr vielen Leuten hier von der Schoenheit von Antakya vorgeschwaermt wurde. Wir sind dann auch dort gewesen, aber da hatten wir dann schon die Bekanntschaft von Nv gemacht, der uns nach Kırıkhan gebracht hat. Anfangs war es sehr nett mit ihm abzuhaengen, wir sind viel mit dem Auto rumgeduest, haben am Strand rumgehangen und diskutiert. Aber er ist auch derselbe komische Typ der irgendwann beschlossen hat, sich in meinen Pass zu verknallen und mich unangenehm anzubaggern. Ich kann nicht genug tuerkisch, um richtig zu poebeln und er war irgendwie resistent gegen nein. Also hatten wir viele interessante Diskussionen, ob jetzt sakızağacı aufgrund von mehr tuerkischkenntnissen und mehr ernstgenommenem Erscheinungsbild da jetzt mal was fuer mich klaeren sollte, oder ob wir versuchen sollten einfach abzuhauen, oder was sonst getan werden konnte. Bevor wir es geschafft haben wegzukommen bin ich dann aber doch noch explodiert und habe wild mit Steinchen den paar Schimpfworten die mir einfielen um mich geworfen. Da war er dann beleidigt und ich besser gelaunt.
Das war dann ein ganzes Stueck von Antakya weg bei İskenderun, es war dort auch schoen, also sind wir geblieben.
Danach waren wir erst mal 3 Tage in einem interessanten Dorf bei Arsuz. Diesmal war es ein Grundschulleiter, der uns an seinen Lieblingsurlaubfleck, das lustige Dorf, auf Hatay gebracht hat. Aber ich muss erst mal essen. Es gibt ein tolles Moussaka, das kann nicht warten.