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The jelli life

April 10, 2007

Hatay II

Filed under: Life+Style

sakızağacı hat ja schon angefangen, ein wenig von unserem Urlaub zu erzaehlen.

Hatay

Kurz vor Dörtyol haben wir zum ersten Mal draußen in der Sonne Kaffee getrunken, bevor wir dann die Autobahn verließen. Da hat uns erst mal die oertliche Polizei aufgelesen und mit zur Wache genommen, weil sie es nicht gut fanden, wenn wir so in der Gegend rumlaufen ohne ordentlich gefruehstueckt zu haben. Die Wache war sehr witzig. Alle liefen in Freizeitjogginghosen rum und im hinteren Teil des Raumes standen Sofas mit Blick auf einen großen Fernseher der lustige Militaerkriegsfilme mit im Sumpf rumkrabbelnden Soldaten abspielte. Vorne waren mehrere Fruehstueckstische gedeckt und wir wurden mit an einen davon gesetzt. Es war dann auch einigermassen schwierig, dort wieder los zu kommen.
Eigentlich sind wir ja in diese Gegend gefahren, weil uns von sehr vielen Leuten hier von der Schoenheit von Antakya vorgeschwaermt wurde. Wir sind dann auch dort gewesen, aber da hatten wir dann schon die Bekanntschaft von Nv gemacht, der uns nach Kırıkhan gebracht hat. Anfangs war es sehr nett mit ihm abzuhaengen, wir sind viel mit dem Auto rumgeduest, haben am Strand rumgehangen und diskutiert. Aber er ist auch derselbe komische Typ der irgendwann beschlossen hat, sich in meinen Pass zu verknallen und mich unangenehm anzubaggern. Ich kann nicht genug tuerkisch, um richtig zu poebeln und er war irgendwie resistent gegen nein. Also hatten wir viele interessante Diskussionen, ob jetzt sakızağacı aufgrund von mehr tuerkischkenntnissen und mehr ernstgenommenem Erscheinungsbild da jetzt mal was fuer mich klaeren sollte, oder ob wir versuchen sollten einfach abzuhauen, oder was sonst getan werden konnte. Bevor wir es geschafft haben wegzukommen bin ich dann aber doch noch explodiert und habe wild mit Steinchen den paar Schimpfworten die mir einfielen um mich geworfen. Da war er dann beleidigt und ich besser gelaunt.
Das war dann ein ganzes Stueck von Antakya weg bei İskenderun, es war dort auch schoen, also sind wir geblieben.
Danach waren wir erst mal 3 Tage in einem interessanten Dorf bei Arsuz. Diesmal war es ein Grundschulleiter, der uns an seinen Lieblingsurlaubfleck, das lustige Dorf, auf Hatay gebracht hat. Aber ich muss erst mal essen. Es gibt ein tolles Moussaka, das kann nicht warten.

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