Habe ich heute oefter gesagt, und allgemein auf einen noch zu findenden Eintrag in meinem Blog verwiesen. Da ist sie also, die Geschichte wie der Hund diesmal weg- und wieder herkam. Am Freitag Mittag ist sie, als kurz die Tuer offen stand, zu einer ihrer ueblichen Asseltouren losgezogen. Normalerweiso geht diese ueber 3 Katzenfuttestellen zu einer sehr beliebten Muelltonne, endet hier vorm Ofen und dauert nicht laenger als eine halbe Stunde. Freitag kam sie auch nachts nicht nach Hause. Sie war keine 50 Meter gekommen, da traf sie auf (nennen wir sie an dieser Stelle einmal) Mandy. Mandy- nett, klein, 16 wollte schon immer einen Hund haben, wie sie mir spaeter erzaehlte. Die Sue lief ihr bis in die Wohnung der Elten nach, legt sich dort auf das Sofa und liess sich fuettern. Die dort ausserdem lebende Katze hat sie wohl nur angetarrt, was Mandy dazu brachte zu vermuten, der Hund haette Angst vor Katzen. Ich wollte ihr diesen Glauben lassen, aber die Vorstellung dieser inzwischen 10 jaehrige Hund waere fast noch ein Welpe musste ich dann doch korrigieren. An dieser Stelle noch mal Dank an alle fuers weichkraulen.
Am Samstag Abend habe ich die Beiden dann an einer Haltestelle getroffen. Eigentlich wollte ich den Hund schnell nach Hause schaffen und dann schnell puenktlich im Kino sein, aber dann habe ich doch noch eine ganze Weile mit der voellig traurigen Mandy geredet und es am Ende nicht uebers Herz bringen koennen ihr den Hund wegzunehmen. Sie hatte auch schon eine Leine, Futter und Spielzeug gekauft und ich wollte ja, wie vorhin gesagt, auch ins Kino. Also habe ich ihr angeboten den Wuff noch bis zum Sonntag Morgen zu behalten. Allerdings habe ich dann doch auch schlecht geschlafen, weil ich mir dann spaeter meines Mutes doch nicht mehr so sicher war. Aber Mandy stand heute puenktlich vor der Tuer und diesmal habe ich den Hund einfach mitgenommen und ihr angeboten, dass sie sie jederzeit mal fuer eine Runde abholen kann.
Ach ja ich war im Kino, habe Muenchen gesehen und muss sagen, dass ich ihn sehr sehenswert fand. Ich habe irgendwann mit meiner Mitbewohnerin Jo eine Dokumentation ueber das Olympia-Attentat gesehen und konnte mich deshalb sehr gut in die Handlung hineinfinden. Ansonsten kann ich nur empfehlen vorher ein bisschen was ueber die damaligen Ereignisse zu lesen (zum Beispiel hier), um der Handlung gut folgen zu koennen. Der Film gibt keine unerwarteten Antworten oder neue Sichtweisen, aber er macht ein paar sehr klare politische Statements und gibt auf jeden Fall Anlass laenger ueber das Thema nachzudenken. Vielleicht kann man sagen, dass der Film die Komplexitaet des Problems gut beschreibt ohne allzu unhoeflich zu einer beteilligten Partei zu sein, aber auch ohne eine sicher falsche HarmonieKiste da mit reinzubringen. Ich bin mir aber durchaus nicht abschliessend sicher, also falls jemand das ganz anders sieht und diskuetieren moecht.. immer her damit.