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The jelli life

December 4, 2005

Besuch und so.

Filed under: TagundNacht

Heute war sehr ueberraschend H. zu Besuch. Unsere ehemalige Mitbewohnerin mit dem Kleptomanie-Problem. Einige sind ja immer noch ein bisschen sauer auf sie, es ist ja auch ziemlich viel passiert. Na ja. Nach langer Zeit des Schweigens sass sie also heute in der Kueche. Das Verhaeltnis war noch etwas zu frostig fuer Tee, aber doch freundlich genug fuer eine erste Unterhaltung und Annaeherung. Sie sieht richtig gut aus. Und sie ist ziemlich schwanger. Aber sie sagt, dass sie gluecklich ist. Ich glaube ihr das, weil es die einfachste Moeglichkeit ist, sich keine Gedanken zu machen, und es wird wohl auch stimmen. Jetzt faehrt sie erst mal fuer eine Weile weg, aber sie hat mich eingeladen sie zu besuchen. Das werde ich sicher auch machen. Wahrscheinlich ist H. eine der kompliziertesten und merkwuerdigsten Personen die ich kenne.
Ansonsten finde ich den Winter langsam so richtig aergelich. Man kann nicht mal einfach irgendwo sitzen und etwas machen, nein man muss vorher heizen oder frieren. Staendig muss man sich um neues verfeuerbares Material kuemmern und egal was man tut, es ist trotzdem kalt. Winter ist so unkonstruktiv. Eigentlich sitzt man die meiste Zeit mit vielen Leuten an den wenigen warmen Stellen zusammen und redet und quatscht. Das ist auch toll, aber ich habe so viel vor und es bleibt so viel liegen und das ist aergerlich. Winter macht gemuetlich und faul und das ist nicht gut, wenn man eigentlich vorhat die Welt zu erobern. Na ja, dann halt im Fruehjahr wieder.

December 1, 2005

So langsam

Filed under: TagundNacht

gehen mir die nichtssagenden Satzanfangsfuellwoerter aus. Vielleicht sollte ich dann mal meine Ideenmaschiene fuer gute Ueberschriften anwerfen. Was ist heute passiert. Etwas merkwuerdiges. Ich musste mich sehr schnell ueberwinden nicht rot zu werden und nur noch Unsinn zu reden und voellig aengstlich zu sein, und das ist mir fast gelungen. Wenn Menschen einem sagen, dass sie etwas von dem Zeug halten, das man so sagt, und mehr davon hoeren wollen, dann kann einen das ganz schoen erschrecken. Denken dann etwa alle, dass man nur noch kluge Sachen sagt, immer vorbereitet ist und alle Probleme immer toll findet? Oder erwarte ich das nur selber von mir um meine Existenzberechtigung unter lauter Menschen die ich fuer wirklich klug halte zu verteidigen? Na ja, es wird schon eine Mischung aus beidem sein. Schwierige Sache das!
Dann habe ich noch ein paar versoehnliche Worte in Richtung der mit mir verstrittenen Mitbewohnerin gesagt. Nachdem ich mehrere Leute um ihren Rat ersucht und dabei festgestellt habe, dass es ihr ja eigentlich im Moment auch nicht so gut geht. Natuerlich ist das kein Grund und so, aber so ein kleines ‘Hey ich habe jedes Wort so gemeint, nur nicht ganz so boese’ ist auch nicht so schwer und haengt den haeuslichen Familienfrieden fuer alle wieder ein bisschen symmetrischer.

November 29, 2005

Irgendwie

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bin ich muede muede muede. Dieses Wochenende werde ich in ein paar Wochen nicht nachgeschlafen haben. Vielleicht ist es auch schon eine Vorform des Winterschlafes. All die ungelesenen Buecher, die unbearbeiteten Aufgaben, die ungeschriebenen Worte und was noch immer im Moment nur ein grosses Baeh von mir zu sehen bekommt.
Aber halt es gibt etwas , was ich auf dem Herzen habe. Einen Streit mit einer Mitbewohnerin. Den meisten von euch ist bestimmt sofort klar wer gemeint ist. Nu ja, es gab da eine kleine Eskalation. Was soll ich sagen, vielleicht mal ein bisschen ausholen.
Vor Ewigkeiten waren wir eigentlich ganz gut befreundet, dann trennten sich unsere Wege und Interessen, was sehr harmlos ausgedrueckt ist. Ich wuerde in den meisten politischen Fragen sicher mit ihr einer Meinung sein, es ist tatsaechlich voellig persoenlich. Ich bin natuerlich der Meinung, dass sie angefangen hat. Aber wie soll ich es anders sagen, ohne zu persoenlich zu werden, und ohne jemanden zu motivieren mich vom Gegenteil ueberzeugen zu wollen? Na egal. Wir haben im Zuge der allgemein gespannten Stimmung jedenfalls noch mal ein herzhaftes ‘Du kotzt mich an!’ ausgetauscht. Aber ich fuerchte, das ist nicht gerade gut gewesen. Ich meine - es ist so, wir kotzen uns an - aber man muss ja nicht immer alles sagen, was man denkt, zumal wenn man zusammen wohnt. Ach es ist schwierig, im Moment gehen wir uns aus dem Weg, na ja. Bloeder Mist ist das, aber ich habe auch eigentlich nicht mal Lust darueber nachzudenken.

November 6, 2005

Ich seh Sterne.

Filed under: Life+Style, TagundNacht

Eigentlich habe ich ja gehofft etwas von dem tollen Spektakel des Meteorstromes der Tauriden mitzubekommen. Also habe mir ich den Schnuffhund geschnappt und bin zu meinem Lieblingspark losgezogen. Dort war es auch maechtig dunkel, aber leider habe ich trotzdem keine einzige Sternschnuppe gesehen. Dafuer konnte man Mars , der ja gerade dem nicht zu sehenden Mond Konkurrenz macht,um so beeindruckender beobacheten. Vielleicht habe ich ja dann bei den Leoniden mehr Glueck, die ab Mitte des Monats um den Jupiter drumrumfunkeln. Na ja zum Glueck hatte ich sowieso keine Idee was ich mir denn im Falle des Falle(n)s wuenschen sollte, nicht dass ich an sowas glaube, aber wissen kann man’s ja nie genau.

November 3, 2005

Uiui

Filed under: Life+Style, TagundNacht

Heute habe ich das .config file meiner x-session, also lange und liebevolle Arbeit, einfach geloescht. So wie ich vor einer Weile, wirklich ausversehen, meine Kernelconfiguration geloescht habe. Sieht so aus, als wuerde mir das oefter passieren. Aber genauso wie ich seit diesen Wochen eine begeisterte Kernelbastlerin bin (Stunden habe ich schon mit den verschiedensten panics verbracht..), habe ich heute entdeckt, was man fuer verschiedene Dinge an seinem X noch rumwursteln kann. So sieht meine aterm jetzt wirklich schick aus. Da macht das Rumtippen gleich viel mehr Spass. Auf der Suche nach einer lesbaren kleinen Schriftart bin ich im Gentoo Forum auf folgende liebevolle Konstruktion gestossen:

aterm -name aterm -title ‘Gentoo Terminal’ -sl 3000 -tr +sb -sr -si -sk -bg black -shading 60 -fade 90 -tn xterm -fn -misc-fixed-medium-r-normal-*-*-120-*-*-c-*-iso8859-2 -g 130x50+20-0 -fg \#cecece

Die habe ich noch ein bisschen veraendert (der scheusslich durchsichtige Hintergrund zum Beispiel ist bei mir schwarz, scrollbar ist mit +sb gerade nicht da). Wenn man dann noch die man page gelesen hat, ist es nicht mehr weit zur perfekten aterm. Bisher aergert mich nur der/die/das oben schon erwaehnte scrollbar, das laesst sich naemlich bisher noch sich nicht verlaengern. Aber jetzt ist die Schrift immerhin erst mal kleiner.

October 31, 2005

Nachdem

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ich nicht so gut geschlafen habe und wie immer viel zu frueh wach war, konnte ich string, der jetzt auch blogt zum Aufstehen und Kaffeekochen bewegen (ja so eine Freundschaft braucht ihre festen Rituale).
;-)

October 12, 2005

Baeh

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Die letzten Tage waren voll beschissen. Die Uni hat zwar wieder angefangen und ich habe ein paar sehr nette Vorlesungen besucht, allerdings bin ich krank. Fieber, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen und noch mehr Kopfschmerzen. Die dominieren zur Zeit. Haemmernd pochend und nervend tyrannisieren sie mich durch den Tag. Aber vielleicht ist das ja jetzt auch der krankheitsbedingte Kaffeeentzug. Ich musste ja schlafen und habe deswegen ueber einen laengeren Zeitraum aussergewoehnlich wenig Coffein zu mir nehmen koennen.
Immerhin habe ich es gestern geschafft meine Waesche abzunehmen. Phase 2 1/2 ist damit endlich erfolgreich abgeschlossen.

October 6, 2005

Wo ist nur meine Zeit hin?

Filed under: TagundNacht

Eine der schlimmsten Beschaeftigungen auf dieser Welt ist ja wohl Waesche waschen. Man kann es wochenlang vor sich herschieben, aber eines schoenen Morgens laesst es sich nicht mehr leugnen. Die Socken sind alle, nur noch Hosen mit groesseren Loechern im Schrank und man hat schon angefangen die von Oma geschenkten Schluepfern zu tragen, die bis dahin ihr Dasein in einer der dunkelsten Ecke des Schrankes fristen mussten. Als echter Messi habe ich sie ja zum Glueck niemals wegwerfen koennen. Es ist also klar - Waeschewaschtag. Man stopft das Zeug in die Maschiene, holt es raus, tut die Buntwaesche rein. Dann folgt das schlimmste - das Aufhaengen. Stupide Taetigkeit, die es minutenlang abzuarbeiten gilt. Eventuell kann man sich noch ein paar minuten damit unterhalten, den Fixpunkt der Bewegung, die man ausfuehrt um ein Waeschestueck aus dem Korb auf die Leine zu befoerdern, zu bestimmen. Das ist aber ziemlich schnell getan und ab dem Moment reiht sich eine oede sekunde an die Naechste. Morgen gehe ich dann zu Phase 3 ueber. Abhaengen und einraeumen. So kann man seine wunderbar freien Ferientage auch verbringen.

October 4, 2005

Komischer Tag

Filed under: Life+Style, TagundNacht

Manchmal kann Lohnarbeit doch tatsaechlich Spass machen. Ich war heute wieder Modell stehen und hatte einen sehr interessanten Abend. Mal abgesehen davon, dass ich wieder sehr viel spinnertes Zeug beobachten konnte, wie es seinen Weg durch meinen Kopf nimmt, gab es eine Reihe sehr huebscher Gedanken und Situationen zu beobachten. Zuerst habe ich fuer eine entspannte und persoenlich Atmosphaere gesorgt, indem ich Kreislaufprobleme bekam. Ich wurde kreidebleich und konnte mich gerade noch hinsetzen, bevor ich von selber umgefallen waere. Alle waren sehr ueberrascht und sehr nett und ich habe dann im Liegen weitergemacht. Vielleicht haette ich doch mehr essen sollen, aber an Tagen an denen ich sehr gestresst bin, kann sowas schon mal untergehen.

- Dafuer brate ich gerade alte Nudeln an Ketchup- Mmpf es schmeckt beschissen, aber ich muss trotzdem aufpassen nicht den Teller mitzuessen - Ich mache hier gerade die Sulei -

Zurueck zu den vergangenen Stunden. Was ist eigentlich Kunst, was ist schoen oder gut? Etwas, das andere Leute sehen, akzeptieren und bezahlen? Was ist mit einer besonderen Situation, die danach weg ist und nur als Erinnerung da ist. Wem gehoert eine Idee? Was ist, wenn ein anderer eine aehnliche Idee hat? Schadet es, die Einfaelle von anderen Leuten zu sehen, wenn man etwas neues finden will? Macht man dann mehr nach und hoert auf selber zu suchen? Oder koennen nicht auch Ideen zu anderen anstiften?
Eigentlich sollte man diese Form des gemeinsamen Arbeitens und Lernens auch fuer andere Sachen er- finden. In entspanner Atmosphaere gemeinsam alleine an einem Problem zu arbeiten, zu wissen, dass es keine Konkurrenz geben kann, dass viel mehr jeder einen eigenen Stil hat. Wo ein freundlicher Austausch, Ermunterung und Ermutigung zu finden ist. Wo alles nur schlechter wird, wenn es um die Wurst geht.
Also ein witziger Abend und ich war wirklich sehr hungrig und nervoes wegen morgen.

October 3, 2005

So was..

Filed under: Life+Style, TagundNacht

Einige von euch haben sich wegen dem Eintrag mit einem Bild von Pam nachdruecklich bei mir beschwert. Ich habe doch tatsaechlich darueber nachgedacht. Ist also Pamela Anderson sexistisch? Na ja, dass sie in gewisser Weise seltsasm mit ihrem Koerper umgeht, und dass das auch von einem bestimmten Rollenbild gepraegt ist, kann man nicht ganz von der Hand weisen. Aber immerhin ist sie das ehrlich. Der Film behauptet ja nicht gegen bestehende Verhaeltnisse anzukaempfen, er versteckt aber auch nichts. Warum ich ausgerechnet heute darueber nachdenke? Gestern habe ich einen Film gesehen, in dem es sehr viel merkwuerdiger zuging.
Ich habe mir The Chronicles of Riddick angesehen. Schon zum zweiten mal, und nur damit das nicht falsch rueberkommt, ich mag ihn. Den Film und auch

Vin Diesel.
Aber weil ich ja gerade ueber dieses Frauenbild in Filmen nachdenken muss, und was sie uns so alles andrehen wollen, fiel mir sofort

Kyra
auf. O.k sie kann kaempfen, das spricht mal fuer sie. Aber immer wenn sie kurz allein ist baut sie den groessten Mist. Schliesst sich ueblen Leuten an, landet auf dem schlimmsten Knastplaneten der Galaxie, konvertiert zum Glauben der Necromonger. Und warum? Schatz du hast mich verlassen, oh und dann dachte ich, du bist tot. Wie unglaubwuerdig ist das denn? Na gut, man mag einwenden, dass ich vielleicht auch ein bisschen verwirrt waere, wenn ein Typ wie Riddick mich verlaesst, aber das? Bitte, da ist mir Pam echt lieber.